SEKALA NISKALA


Regie Kamila Andini
Indonesien/Niederlande/ Australien/Katar 2017

Produktion Kamila Andini, Gita Fara
Buch Kamila Andini
Kamera Anggi Frisca
Montage Dinda Amanda, Dwi Agus
Musik Yasuhiro Morinaga
mit Ni Kadek Thaly Titi Kasih,
Ida Bagus Putu Radithya Mahijasena, Ayu Laksmi, I Ketut Rina

Indonesisch
dt. Einsprache · engl. UT · 86 Min.

So. 18.02. 10:00 Uhr Zoo Palast 2
Mo. 19.02. 15:30 Uhr Filmtheater am Friedrichshain
Di. 20.02. 12:30 Uhr Zoo Palast 1
Fr. 23.02. 10:00 Uhr Haus der Kulturen der Welt

Tantra und Tantri sind unzertrennlich. Heimlich stehlen sie Eier aus der Opfergabe, von denen Tantri das Weiße bekommt und Tantra das Gelbe. Plötzlich fehlt das Gelbe im Ei, genauso wie Tantra. Während ihr Zwillingsbruder schwerkrank im Krankenhaus liegt, gleitet Tantri in magische Zwischenwelten ab. In Kostümen, Bemalungen und Tanz begegnet sie der nahenden Trennung von ihrem bald sterbenden Bruder. Als die Mutter der beiden Tantri einmal die Farbe aus dem Gesicht wäscht, ist es wie die zärtliche Austreibung einer Illusion, dass alles so bleiben kann, wie es war. Im balinesischen Weltverständnis von Sekala, dem Sichtbaren, und Niskala, dem Unsichtbaren, erzählt Andini in langen Traumsequenzen vom Umgang mit Abschied und Trauer des zehnjährigen Mädchens.

Tantra and Tantri are inseparable. When they secretly steal eggs from the family‘s sacrificial offering, Tantri always gets the whites and Tantra the yolks. One day, however, the yolk is missing, as is Tantra. Her brother, gravely ill and in hospital, Tantri starts slipping into magical parallel worlds, approaching the inevitable farewell through costumes, body paint and dance. When at one point Tantri‘s mother washes the paint from her face, it is as if tenderly to expel the illusion that things can remain as they are. In long dream sequences and against the background of the Balinese philosophy of sekala, the seen, and niskala, the unseen, Andini relates how one ten-year-old girl deals with parting and grief.


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