COBAIN


Regie Nanouk Leopold
Niederlande/Belgien/Deutschland 2017

Produktion Stienette Bosklopper, Lisette Kelder
Buch Stienette Bosklopper
Kamera Frank van den Eeden
Montage Katharina Wartena
Musik Harry de Wit
mit Bas Keizer, Naomi Velissariou, Wim Opbrouck, Dana Marineci, Cosmina Stratan

Niederländisch, Englisch engl. UT · 94 Min.

Sa. 17.02. 20:00 Uhr Haus der Kulturen der Welt
So. 18.02. 15:30 Uhr Cubix 8
Mo. 19.02. 16:00 Uhr CinemaxX 3
Sa. 24.02. 10:30 Uhr CinemaxX 1


Auf der Suche nach seiner Mutter streift Cobain allein durch die Straßen. Unterwegs begegnen ihm alte Bekannte, Mitarbeiter des Jugendamtes und der Methadonvergabestelle. Er ist zerrissen zwischen der Aussicht auf ein anderes Leben in einer Pflegefamilie, ein Zuhause, vielleicht sogar Geborgenheit, und der Angst um seine Mutter, die alle außer ihm bereits aufgegeben haben. Debütant Bas Keizer verleiht Cobain ein Gesicht, in dem Sanftmut und Wut, Sorge und Sehnsucht ständig miteinander ringen. In stiller Radikalität, mit entsättigten Farben und kargen Gitarrenriffs erzählt Nanouk Leopold auf ergreifende Weise von einem modernen Helden, der zu früh erwachsen werden muss.

Cobain wanders alone through the streets in search of his mother. On the way he meets old acquaintances, staff from the child protection service and the methadone distribution centre. He is torn between the prospect of a new life in a foster family, a home and a sense of security, and his fears for his mother – who everyone else has abandoned. In his acting debut, Bas Keizer masterfully expresses the tenderness and anger, anxiety and longing felt by Cobain. Quietly radical, with desaturated colours underscored by sparse guitar riffs, Nanouk Leopold‘s film captivates the viewer in a tale of a modern hero who is forced to grow up much too young.


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